|
|






 |
| Das heutige Schloss Altenstein
erhielt seinen Namen von einer fränkischen Zwingburg,
die auf einem Felsplateau errichtet wurde, um die fränkischen
Eroberungen abzusichern. |
 |
Da diese scheinbar aus Stein errichtet
wurde, hieß diese lange "Der Stein", als in
der Nähe eine weitere Burg ("Naumburg") errichtet
wurde, wandelte sich der Name in Altenstein. Sie gab auch
dem heutigen Schloss dn Namen. |
Auch auf der Burg Altenstein wechselten
die Herren oft: Die Frankensteiner
gaben es weiter an den Landgrafen Friedrich d. Ernsthaften
(1346). Es war fortan ein Vorposten der Landgrafen gegen die
Henneberger. Mehrere Verpfändungen brachten es an die
Familie Hund v. Wenkheim, die sich einen Namen machte durch
die vorgetäuschte Entführung Luthers auf die Wartburg
im nahen Luthergrund.
In der Fehde zwischen den Hennebergern und den katholischen
Bischöfen von Bamberg und Würzburg wurde die Burg
1554 arg zerstört, worauf die Herren v.Hund sich an dieser
Stelle ein Schloss errichten ließen. Dieser Neubau nahm
viele Jahre in Anspruch, Brand und Bauernunruhen waren die
Ursache. |
 |
 |
Doch von diesem alten Schloss ist nur ein alter Grundriss
erhalten, denn Herzog Georg II. ließ an seiner Stelle
das jetzige Schloss errichten. Es wurde 1889 fertiggestellt.
Von der alten Burg sind einige wenige Reste erhalten, hinter
dem neuen Schloss kann man Kellerreste und das Turmfundament
erkennen. |
 |
Das Schloss Altenstein
liegt inmitten einer herrlichen Parkanlage mit uralten, seltenen
Bäumen, gepflegten Blumen und kleinen Bauwerken. Von
hier hat man eine herrliche Aussicht zum Thüringer Wald
und in die Rhön.
|
| Den Landschaftspark betritt man
durch das ehemalige Hofmarschallsamt, erbaut um 1800. Es hat
eine schöne, von dorischen Säulen getragene Durchfahrt.
In einem weiten Halbrund schließen sich weitere Gebäude
an. |
|
|
|
Auf einem Felsen steht, nur durch
eine gewundene Treppe zu erreichen, eine kleine Ritterkapelle,
Sie wurde 1799 in gotischen Formen errichtet. Darin findet
die damals aufkommende romantische Richtung ihren Ausdruck.
Gotische Formen wurden aufgegriffen, ohne Wissen über
ihr genaues Aussehen. Die gestalterischen Elemente sind aus
Holz gearbeitet: Säulen und Bögen, Giebel und Masswerk
sind aus Holz geschnitzt.
Auch im Inneren griff man auf diesen Werkstoff zurück.
Ursprünglich hingen mittelalterliche Waffen an den Wänden.
Später wurden diese aus Stuck nachgebildet.
Von der Kapelle aus hat man einen guten Überblick über
die alten Burgreste auf dem gegenüberliegenden Felsen. |
 |
 |
Noch eine Reihe anderer interessanter
Dinge lassen sich in diesem weiträumigen Park entdecken:
ein Chinesisches Teehäuschen lockt ebenso wie der Bonifatiusfelsen,
ein Wasserfall oder kleine Höhlen. Oder einfach nur die
Ruhe geniessen in diesem wunderschönen Park.
|
|
 |
|