Das etwa vier Kilometer nördlich von Geisa gelegene Dorf gab dem Geschlecht derer von Buttlar seinen Namen. Einige von ihnen brachten es immerhin zu Fürstäbten im Stift Fulda. Die Schloßanlage vermag heute nur noch ansatzweise von ihrer einstigen Schönheit zu erzählen. Buttlar tauchte erstmalig 1170 in Urkunden auf.
Wie für die anderen Orte der Gegend ergaben die Kriege auch für Buttlar Einschnitte in der Geschichte. Der Rückzug der napoleonischen Armee durch den kleinen Ort brachte fast die Vernichtung. Ein Großbrand vernichtete 50 Wohnhäuser und fast doppelt so viele Wirtschaftsgebäude.

Die katholische Kirche steht etwas über dem Ort und wurde 1867 auf den Resten eines abgebrannten Gotteshauses errichtet. Doch außer einiger Steine weist nichts mehr auf diesen alten Bau hin. Auch die Altäre und Kanzel stammen trotz ihres hohen Alters aus anderen Kirchen.
So ist der Hauptaltar aus Amöneburg bei Marburg herbeigeschafft worden. Ein Relief zeigt die Taufe im Jordanflüß und darüber die Enthauptung Johannes des Täufers. Der Aufbau des Hauptaltars deutet auf eine Entstehungszeit um 1700 hin.

Die Seitenaltäre stammen aus der Nonnenkirche zu Fulda. Eine schöne hölzerne Kanzel, auf einer dünnen schraubenförmig gedrehten Holzsäule ruhend (etwa 1700) stammt ebenfalls aus Amöneburg.

Hinter der Kirche findet der Ulstertal- Radweg einen Abzweig Richtung Oechsen.
Aufgrund seiner landschaftlichen Reize ist dieser Radweg eine Empfehlung wert...