Über der Werra liegt malerisch das Dorf Dankmarshausen,
nicht weit von Berka/ Werra entfernt. Es lag früher an
wichtigen Handelsstraßen, der "Kurzen Hessen"
und der "Oberstraße". Das Kloster Fulda verkaufte
den Ort "Dangmerßhusen" 1402 an Balthasar
von Thüringen. Zeitweilig war der Ort auch Rittersitz
(bis 1818).
Burgartig thront über dem Dorf eine der
ältesten und größten Kirchen der Gegend. Der
Turm weist nach Westen und seine Mauern sind neben dem Altarraum
der älteste Teil der Kirche.
Der Rest fiel 1723 einem verheerenden Dorfbrand zum Opfer,
dem ein großer Teil der Bausubstanz des Dorfes zum Opfer
fiel.
Das Eingangsportal an der Westseite des Turmes trägt
die verschiedensten Jahreszahlen. Folgende Deutung wird
gegeben: Die an der Spitze eingearbeiteten gotischen Minuskeln
geben das Jahr 1431 wieder. Dieser gotische Stein scheint
von einem früheren Tor zu stammen und wurde 1586 bei
der Umgestaltung des Eingangs wiederverwendet. Die Zahl
1731 bezieht sich dagegen auf die Wiedererrichtung des Kirchenschiffes
im Jahr 1731/32.