Zwischen Dorndorf und Stadtlengsfeld liegt an der Felda das Dorf Dietlas. Seine Geschichte geht tief ins Mittelalter zurück, als die Frankensteiner 1330 ihr hier befindliches hersfeldisches Lehen an die Grafen von Henneberg verkauften.
Seit 1376 ist hier eine Burg belegt, die zunächst als Kemenate und seit 1416 als Schloss bezeichnet wurde. Diese Wasserburg ging 1626 an die Herren von Buttlar über. Sie schienen es auch gewesen sein, die dem Schloss den Namen "Feldeck" gaben.
Steht man heute vor dieser Anlage, so kann man in dem die Gebäude umgebenden Park die einstigen Wassergräben erahnen. Damals betrat man das Schloss durch den Gutshof. Von diesem kann man heute nur noch eine Tordurchfahrt erkennen.

In seiner Geschichte hat das Schloss eine Vielzahl von Veränderungen durchlaufen. Heute präsentiert sich das Schloss als ein schlichter und schmuckloser Bau. Durch ein bogenförmiges Tor betritt man einen rechteckigen Hof. An seiner westlichen Seite liegt das einstige Herrenhaus. Dieses war im Norden mit einer mächtigen Mauer mit dem Turm im Osten verbunden. Diese ehemalige Burgmauer wurde im 19.Jh. zu einem schmalen Gebäude ausgebaut.
Der "Turm" ist scheinbar schon von Anfang an zu Wohnzwecken errichtet wurden, wie seine riesige Grundfläche beweist. Im Dorf selbst gibt es einige gut restaurierte Fachwerkhäuser. In der jüngsten Geschichte befand sich hier das VEB Bergwerksmaschinenwerk - ein für die DDR-Kaliindustrie wichtiger Industriebetrieb.