Ein "Krähenloch" soll es einst gewesen sein.
Und tatsächlich: Nähert man sich dem Dörfchen aus Richtung Bremen, so liegt es vom Berge aus gesehen in einem Loch...
Die älteste Erwähnung findet der Ort in einer Urkunde aus dem Jahre 1197, worin ein Windold von Kraluck als Zeuge benannt wird.
Diese Familie Kraluck waren Fuldaische Ministeriale. Die Fuldaer waren es dann auch, die beim Bau der Kirche ihre Spuren hinterließen. Die barocke Dorfkirche, direkt im Dorfzentrum am Kohlbach gelegen, wurde 1751 errichtet.

Fürstabt Amandus v. Buseck, dessen Wappen über dem Hauptportal ersichtlich ist, gilt als der Erbauer des Gotteshauses.

Die durch 4 Pilaster gegliederte Hauptfassade zeigt nach Westen. Neben dem Portal stehen Plastiken des Heil. Nepomuk und Bonifatius

Sowohl Hauptsaal als auch Chorraum haben eine flache Balkendecke und sind durch einen als Korbbogen gestalteten Triumphbogen miteinander verbunden. Der Hauptaltar steht vor einer Altarwand mit vier marmorierten Holzsäulen. Die schöne Kanzel aus Holz an der Südwand und die beiden Seitenaltäre sind noch erwähnenswert.