Das Dorf Leimbach liegt westlich von Bad Salzungen und scheint schon vor grauer Vorzeit Siedlungsfläche gewesen zu sein. Jedenfalls wurde dies bei Erdarbeiten 1878 deutlich, als man bei dem Bau der Bahngleise ein ausgedehntes Gräberfeld entdeckte.
War das Dorf zunächst im Besitzder Frankensteiner, so ging es 1330 an die Henneberger über. Es war aber zugleich der Stammsitz eines eigenen Adelsgeschlechtes, derer von Leimbach, welche für die Zeit von 1146-1478 nachweisbar sind. Nach dem Erlöschen ihrer Linie übernahmen es die Haun, von denen der Besitz wiederum an die von Buttler zu Wildprechtroda überging.

Um 1700 wurde hier ein Schloss errichtet, welches heute nach langem Leerstand und totalem Zerfall Dank des Engagements ihres neuen Besitzers in neuer Blüte erstrahlt.
Wie viele Schlossbauten in unserer Gegend hat es eine rechteckige Grundform mit einem an der Hoffront vorspringenden Turm. Dieser hat die Grundform eines halben Achtecks. Grund- und Obergeschoss wurden aus Stein errichtet.
In den Treppenturm gelangt man durch ein schönes Rundbogenportal, welches mit Beschlagmustern verziert ist. Im Schlussstein des Rundbogens ist das Wappen der Familie von Buttler zu erkennen.
Im Inneren des Turmes verläuft eine steinerne Wendeltreppe. Die schräg gerichteten Fenster passen sich dem Treppenverlauf an.


Im Schlossinneren hat der neue Besitzer mit riesigem Aufwand versucht, den ursprünglichen Zustand zu rekonstruieren.