Idyllisch an der Werra zwischen Creuzburg und Treffurt gelegen, ideal über Wander-, Rad- und Wasserwege erreichbar, bietet das Dorf Mihla viele geschichtlich interessante Dinge.
Die erste urkundliche Erwähnung reicht bereits weit in die Geschichte zurück. Bereits um 850 wird es als Milahen in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Fulda erwähnt. Bald benannten sich auch Adlige nach dem Ort. 1436 erwerben dann die Herren von Harstall das Dorf Myhla nebst einigen heute wüsten Siedlungen. Diese Harstalls bauten sich in Mihla drei Schlösser: Das "Rote Schloss", das "Graue Schloss" sowie das "Blaue Schloss". Das letztere wurde 1836 abgebrochen und befand sich neben dem "Grauen Schloss".
Neben vielen schönen Fachwerkbauten lockt vor allem die "Sankt Martinskirche" mit ihren Kunstwerken die Besucher an.
Einen besonders schönen mittelalterlichen Dorfanger kann man unterhalb der Kirche bewundern. Unter vier Linden steht ein steinerner Tisch mit drei steinernen Bänken. Dieser Sitzplatz ist kreisförmig ummauert, wie auch der gesamte Platz. Man kann sich noch heute diesen Platz als Beratungs- oder Gerichtsplatz vorstellen.