Die jetzige Kirche wurde als Chorturmkirche
auf den Fundamenten des Baus von 1513 errichtet. Baumeister
Andreas Kiesewetter aus Farnroda zeichnete für das
Langhaus (1639) und den Turm (1652) verantwortlich. Der
Bau war notwendig geworden, da die alte Kirche 1637 abbrannte.
Durch ein spitzbogiges Portal, welches vom alten Bau übernommen
wurde, betritt man die Kirche. Hauptraum und Chor sind
durch einen spitzbogigen Triumphbogen miteinander verbunden.
Sowohl den Haupt- als auch der Chorraum zieren eine flache
bemalte Holzdecke mit Kassetten. Zweigeschossige Emporen
finden sich auch im Chorraum.
Die Kanzel zeigt Engelsköpfe,
und den reiche Verzierungen und den hl. Michael auf dem
Schalldeckel. Sie stammt aus dem Jahr 1696.
Der Altar stammt aus der Zeit um 1900, das taufbecken
scheint jedoch älteren Datums zu sein.
Die herrliche Orgel auf der
Empore wurde gebaut und gestaltet von einem meister aus
Herrenbreitungen. In der Mitte prangt das sächsische
Wappen. Bei Einbau der neuen Orgel 1909 konnten die Schnitzereien
erhlaten werden.
Die großen Fenster sind spitzbogig,
die Fenster im Norden tragen Vorhangbögen