Etwa 4 Kilometer südlich von Vacha findet man mit Sünna ein sehr altes Dorf, das in seiner wechselvollen Geschichte seit dem 11. Jh. viele Schrecken über sich ergehen lassen mußte. Die kriegerischen Ereignisse vergangener Zeiten ließen das Dorf nicht zur Ruhe kommen. Bauernkrieg, Dreißigjähriger Krieg und auch die Napoleon-durchzüge brachen wie Katastrophen über Sünna herein. Da verwundert es nicht, daß die Einwohner ihre Kirche mit einer hohen Sandsteinmauer umgeben haben, in der man heute noch die Schießscharten erkennen kann.

Diese Kirche steht leicht erhöht über dem Dorf. Sie hat ihre heutige Gestalt im Jahre 1753 erhalten. Der Turm steht an der Südseite der Kirche und ist zu etwa zwei Dritteln aus Stein. Darauf befinden sich zwei Fachwerketagen. Gekrönt wird der Turm durch eine achteckige Schweifkuppel mit Laterne.

Vor der Kirche befindet sich die uralte Dorflinde. Ihr Stamm ist mit Sandsteinquadern ummauert, ebenso der gesamte Platz. Schön restaurierte Fachwerkhäuser umstehen diesen Platz.

Leider habe ich die Kirche bisher immer verschlossen angetroffen...