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Folgt man der Suhl von Marksuhl
aus bachabwärts, so gelangt man nach Wünschensuhl.
Erstmals wurde der Ort 1283 in einer Verkaufsurkunde erwähnt.
Seinen Namen erhielt der Ort von den einstmals hier siedelnden
Wenden (Windisschin Sula). Das Dorf war Frankensteinscher
Besitz bis 1330, als es an Henneberg veräußert
wurde. Aber auch die Herren von Mihla
und das Kloster Frauensee (bis
1760) hatten hier Besitz.
Noch älter als der Ort scheint die Rengersmühle
zu sein, die bereits 1016 erwähnt wird und heute zum
Dorf gehört. |
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Der Ort muß schon im 14.Jh.
eine Kirche gehabt haben, denn die Kirche zu Windischensula
erhielt 1380 einen Ablaß und Altar und Chor wurden 1393
geweiht. Der Sage nach stand sie zwiachen Fernbreitenbach
und Wünschensuhl auf einem Hügel.
Die heutige Kirche stammt aus dem 15.Jh. |
Auch in dieser Kirche bildet der Altarraum
den ältesten Teil der Kirche. Sein Kreuzgewölbe
mit dem als Rose geformten Schlussstein deutet auf das 15.Jh.
hin .
Der Hauptraum weist Elemente verschiedener Bauphasen auf,
die spitzbogige Tür an der Südseite scheint dabei
die älteste architektonische Form zu sein. Verschiedene
Fensteröffnungen tragen Umrahmungen mit Vorhangbögen.
Über der Tür an der Westseite wurde die Jahreszahl1793
verewigt. |
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